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Die Fusion kann umgesetzt werden
Grosshöchstetten/Schlosswil:

Die beiden Gemeinden können nach dem Urnengang auf den 1. Januar 2018 fusionieren. Bereits wurde mit den Umsetzungsarbeiten begonnen.


Das Verdikt war klar: In Schlosswil betrug der Ja-Stimmenanteil 70 Prozent, in Grosshöchstetten 85. Er habe auf ein so deutliches Resultat gehofft, es aber nicht erwartet, sagt Markus Geist, Gemeindepräsident von Schlosswil. Das anonyme Schreiben, das am Donnerstag in einige Haushalte versandt wurde, habe eher noch auf Befürworterseite mobilisiert, meint er. Für die Bürgerinnen und Bürger von Schlosswil ändere auf den 1. Januar nicht viel. Sämtliche Ausweise und Dokumente wie Familienbüchlein blieben gültig. Die Räume der Verwaltung würden weiterhin genutzt, der Schalter in Schlosswil allerdings werde geschlossen. Das Personal (drei Personen, 150 Stellenprozente) werde weiter beschäftigt und habe für zwei Jahre eine Jobgarantie, wenn auch nicht unbedingt in bisheriger Funktion. Geschäftsleiter ist der Grosshöchstetter Beat Graf. «Aufgrund der natürlichen Fluktuation und von Pensionierungen wird es auch in zwei Jahren kaum zu Entlassungen kommen», erklärt der Gemeindepräsident. 

Regeln müssen die Schlosswiler, wer in den neuen Gemeinderat gesandt wird. Dieser wird auf Anfang Jahr als Übergangslösung von sieben auf neun Mitglieder erhöht; zwei Schlosswiler Sitze sind für vier Jahre garantiert. «Die Wahl findet an der Gemeindeversammlung Ende November statt», sagt Markus Geist. Er werde sich zur Verfügung stellen, weitere Kandidaten seien noch nicht bekannt. 

Christine Hofer gewählt

In Grosshöchstetten finden Ende Oktober Gesamterneuerungswahlen statt. Bereits still gewählt wurde die neue Gemeindepräsidentin Christine Hofer (EVP). Sie wird Nachfolgerin von Hanspeter Heierli (BDP). Auch dieser zeigt sich erfreut über den Wahlausgang. Nun würden die Umsetzungsarbeiten in Angriff genommen. «Gewisse Arbeiten müssen auf den 1. Januar fertig sein, so etwa die Informatiklösung, damit die Daten aus Schlosswil übernommen werden können.» Weiter gehe man daran, das Budget 2018 auszuarbeiten. Dieses werde im Februar der Gemeindeversammlung vorgelegt.



28.09.2017 :: sbw.
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