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Die Freien Wähler und die FDP gehen gestärkt aus den Wahlen hervor
Die Freien Wähler und die FDP gehen gestärkt aus den Wahlen hervor Grosshöchstetten:

Die FDP und die Freien Wähler gewinnen je einen Sitz im Gemeinderat, die EVP muss einen abgeben. Die
SP schaffte den Einzug in die Exekutive nicht.


 

Zu wählen waren, nebst drei Kommissionen, noch sechs Mitglieder des Gemeinderates. Mit dem besten Ergebnis, 613 Stimmen, wurde Magnus Furrer von den Freien Wählern in seinem Amt bestätigt. Ab Januar wird er von Heinz Kähr unterstützt, der neu in die Exekutive einziehen wird. Es freue ihn sehr, dass sie künftig zu zweit im Gemeinderat vertreten sein würden, sagt Magnus Furrer. Die Arbeit ihrer Gruppierung in den letzten vier Jahren sei belohnt worden. «Unsere klare Statements für den Erhalt des Freibads und für die Mehrfachturnhalle wurden von der Stimmbevölkerung honoriert.» Die Freien Wähler sind nun die wählerstärkste Gruppierung in Grosshöchstetten.

FDP erreicht ihr Ziel

Ebenfalls ein Freudentag war der letzte Sonntag bei der FDP, die neu ebenfalls zwei Mandate inne hat. Nebst der Bisherigen, Annamarie Dick, wird Peter Däpp die Freisinnigen im Gemeinderat vertreten. Einerseits hätten sie im Vorfeld klare Positionen vertreten, andererseits seien sie mit guten Kandidaten und einer breiten Liste angetreten, nennt Parteipräsident Peter Galliker Gründe für den Erfolg. Damit konnte die FDP das Ziel, den Sitz der BDP in den bürgerlichen Reihen zu halten, erreichen. Diese trat nicht zu den Wahlen an und verliert somit den Sitz des zurücktretenden Gemeindepräsidenten Hanspeter Heierli.

EVP verliert einen Sitz

Verliererin der Wahlen ist die EVP, die in der neuen Legislatur nicht mehr drei, sondern nur noch zwei Mitglieder stellen wird. Nebst der bereits still gewählten Gemeindepräsidentin Christine Hofer ist dies, wie bis anhin, Raymond Beutler. Neue Leute brachte die EVP nicht in den Rat, womit sie den Sitz des zurücktretenden Andreas Oetliker abgeben muss. Status Quo herrscht bei der SVP, die weiterhin mit Markus Weber vertreten sein wird.

Frust bei der SP

Konsterniert ist man bei den Sozialdemokraten. Sie, die nach der Abwahl von Karin Berger vor vier Jahren wieder im Gemeinderat mitarbeiten wollten, bleiben auch künftig aussen vor. Karin Berger schaffte die Wahl nicht. «Wir sind sehr frustriert», sagt Parteipräsidentin Susanne Berger. «Offenbar zählt die Parteipolitik doch mehr als ein solider Leistungsausweis.» Besonders bitter: Auch in den Kommissionen können die Sozialdemokraten künftig nicht mehr Einsitz nehmen. «Wir werden aber weiterhin sichtbar und aufmerksam bleiben im Dorf und wenn nötig das Referendum ergreifen.»

Die Stimmbeteiligung betrug rund 34 Prozent.

Aufgrund der Gemeindefusion mit Schlosswil auf 1. Januar 2018 werden für die erste Legislatur der Gemeinderat Grosshöchstetten um zwei und die Kommissionen um je ein Mitglied aus Schlosswil erweitert. Diese werden an der Gemeindeversammlung Schlosswil am 30. November gewählt.

02.11.2017 :: Silvia Ben el Warda-Wullschläger
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