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Die Abenteuer der vier Lausbuben
Die Abenteuer der vier Lausbuben Langnau:

 In der Regionalbibliothek Langnau las Eugen Egli aus dem Werk «Mein Name ist Eugen» von Klaus Schädelin. Egli führte voll Spannung durch den Abend.

Klaus Schädelin, der Autor des Buches «Mein Name ist Eugen», war eine aussergewöhnliche Persönlichkeit. Er wäre in diesem Jahr hundertjährig geworden. Eugen Egli hielt am Leseabend Rückschau und erzählte von besonderen Begebenheiten dieses Mannes. Die Vorkommnisse zeichneten ein spezielles Bild von Klaus Schädelin, der während mehreren Jahren Pfarrer war an der Petruskirche in Bern. Eugen Egli blickte mit grossem Stolz auf seine eigene Taufe in dieser Kirche zurück. «Es war ein Highlight, als mich meine Gotte dem Pfarrer präsentierte.» Der von Klaus Schädelin eigenhändig ausgefüllte Taufschein bestätigt noch heute diesen Anlass. Ob diese Taufe auf den Namen Eugen für Schädelin ein Grund war, dem Buch diesen Namen zu geben, ist ungewiss. 

Ein Leben lang vom Buch begleitet

Die Veröffentlichung der erfolgreichen Ausgabe hat Schädelin sein Leben lang begleitet, denn seine Person wurde stets in Zusammenhang mit dem Werk gebracht.

So spielten auch am Leseabend die Jugenderlebnisse und Abenteuer der vier Lausbuben Eugen, Wrigley, Eduard und Bäschteli eine Hauptrolle. Sie heckten immer wieder gemeinsame Pläne aus. Sie entwendeten dem schnarchenden Lehrer das auf dem Pult liegende Gebiss und vergruben es im Dählhölzliwald. 

Mit Fotos und eigenem Beitrag

Eugen Egli illustrierte die Abenteuer der vier Knaben mit entsprechenden Fotos und ergänzte sie mit einem persönlichen Beitrag. Auch das Kapitel mit dem Köfferchen brachte die Anwesenden am Leseabend immer wieder zum Schmunzeln. Während dem Lager im Tessin gab es bei den Buben viele spannende Erlebnisse und Abenteuer. Eines Tages verkündete der Wrigley, von jetzt an heisse er Franz von Assisi. Auch den andern gab er neue Namen. Darauf beschlossen sie, am nächsten Tag aus dem Lager abzuhauen, um fortan als Einsiedler zu leben. Die Tenerogegend eigne sich bestens dazu. «Es ist eine wunderbare Natur, die einen verzaubern kann», bestätigte Egli. Beim Anblick dieser Landschaft verstehe man Wrigley. 

Aus Schädelins Buch sei hier nicht mehr verraten. Wen die Leselust gepackt hat, der möge selber zur Lektüre greifen und sein Vergnügen daran haben. 

01.11.2018 :: Margrit Kipfer
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