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«DiDo» in der langen NHL-Warteschlange
«DiDo» in der langen NHL-Warteschlange Slapshots: whz. Chris DiDomenico geht es wie schon Abertausenden von NHL-Neulingen zuvor. Der kanadische Topskorer der SCL Tigers, der die Emmentaler trotz einem weiterlaufenden Vertrag von einem Tag auf den andern verlassen hat, um in der weltbesten Liga erstmals eine Chance zu erhalten, sitzt bei den Ottawa Senators in der langen Warteschlange. Guy Boucher, der ehemalige SCB- und jetzige Ottawa-Headcoach, hatte bisher auch keinen Grund, ihn für ein Spiel aufzubieten. Ottawa feierte zuletzt gegen Colorado
(2:1), Columbus (3:2) und
Boston (4:2) drei Siege innerhalb von sechs Tagen und kann sich Chancen auf eine Playoffteilnahme machen. Zudem haben zwei der vier Neulinge im Kader der Senators ein überzeugendes Debüt gegeben. Der 35-jährige kanadische Flügel Alex Burrows (von Vancouver übernommen) war an den letzten drei Siegen mit drei Toren und einem

Assist und der vier Jahre jüngere schwedische Flügel Viktor Stahlberg (von Carolina) mit einem Tor beteiligt. «Dank ihnen können wir nun vier ausgeglichene Angriffslinien einsetzen», hat Boucher erfreut festgestellt. Der finnische Verteidiger Jyrki Jokipakka (von Calgary) und DiDomenico hingegen figurierten noch nie im Aufgebot. Die Position des ehemaligen Langnauer Topskorers unter den 16 Stürmern wird sich kaum verbessern, denn nach Fingerbrüchen stehen die routinierten Stürmer Chris Neil und Bobby Ryan vor ihrem Comeback. «DiDo arbeitet seit seiner Ankunft in Ottawa hart an der Umstellung vom NLA- auf das wesentlich intensivere NHL-Eishockey», sagt Boucher, der DiDomenico bereits als Junior bei Drummondville und im kanadischen Nationalteam trainiert hat. «Als Viertlinienstürmer muss er zudem sein Defensivverhalten deutlich verbessern.»

 
Einer mehr nach Ehlers Vorstellungen

Die SCL Tigers haben für die beiden nächsten Saisons mit Federico Lardi einen Defensivverteidiger zurückgeholt, der den Vorstellungen von Heinz Ehlers entspricht. Der dänische Headcoach hat die Qualitäten des 31-jährigen Puschlavers in den drei gemeinsamen Jahren bei Lausanne schätzen gelernt. Aber auch im Emmental hat man Lardi in positiver Erinnerung. Ab den Playouts 2010 bis zum Abstieg 2013 bestritt er 164 NLA-Spiele mit einer Plus-3-Bilanz und war in der Abwehr konstant einer der sichersten Werte. Mit bloss 30 Strafminuten in drei Meisterschaften zeigte Lardi zudem, dass man kompromisslos verteidigen kann, ohne sein Team zu schwächen. Einen Einjahresvertrag erhielt Eric Himelfarb, der diese Saison bei Thurgau spielte. Der 34-jährige kanadische Center ist mit einer Schweizerin verheiratet und die SCL Tigers hoffen, dass er noch vor der Saison 2017/18 den Schweizer Pass erhält.  

09.03.2017 :: whz.
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