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Der Standort Zollbrück wird gestärkt
Der Standort Zollbrück wird gestärkt Zollbrück:

Der Holzverarbeitungsbetrieb de Ligno AG will seine Betriebsabläufe optimieren. Er investiert in Gebäude und Maschinen.


Der Holzverarbeitungsbetrieb de Ligno (siehe Kasten) plant am Standort Zollbrück verschiedene Investitionen. «Wir wollen die Halle für die Verarbeitung von getrocknetem Holz ost- und westseitig um insgesamt über 50 Meter verlängern, um die Abläufe für Sortierung, Stapelung und Lagerung optimieren zu können», erläutert Samuel Reber, Mitglied der Geschäftsleitung und Projektleiter, das Bauvorhaben. Er ergänzt, dass bei der zweiten grossen Halle auf dem Gemeindegebiet von Lauperswil, wo das Rundholz frisch eingesägt wird, eine zusätzliche Stapelanlage eingebaut und die Nordfassade mit Holz eingekleidet werden soll. Als positiven Effekt verspricht er sich auch eine gewisse Lärmdämmung. Die Baukosten für die Arbeiten laut Baugesuch sind mit 750’000 Franken veranschlagt. Für die technischen Neuinstallationen sei mit weiteren 1,2 Millionen Franken zu rechnen, erklärt Samuel Reber. «Wir möchten den Erweiterungsbau im Sommer realisieren. Das nächste Projekt ist bereits in Planung. Es handelt sich um ein neues Silo mit Staubfilter.»


Mitten im Weisstannengebiet

Der Standort Zollbrück mit rund 40 Mitarbeitenden liege mitten im Weisstannengebiet mit viel Starkholz. «Wir haben uns auf die Verarbeitung von qualitativ guten Trämeln mit grösseren Durchmessern spezialisiert. Für uns ist in der Produktion nicht die verarbeitete Stückzahl, sondern die erzielte Wertschöpfung pro Trämel entscheidend», erklärt der erfahrene Betriebsleiter die Strategie des Holzverarbeitungsbetriebes. Die Besitzer glaubten an die Zukunft des Holzes und den Standort im Emmental. Für den Betrieb seien aber alle Investi-tionen in die Produktionsabläufe nur wirksam, wenn er regelmässig und in den nachgefragten Mengen mit den Rundholzsortimenten versorgt werde. «Diesbezüglich sind auch grosse Anstrengungen der Waldbesitzer und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Holzproduzenten und Holzverarbeitern erforderlich», schliesst er seine Überlegungen zur Beschaffung des Rohstoffes Holz.

Vier Unternehmen gehören zu de Ligno

Die Unternehmen Brand Reber AG (Zollbrück), Galliker Holz AG (Luthern), Heinz Steiner AG (Walkringen/Sugiez) und Sägerei Rüegsegger AG (Röthenbach) werden seit 2016 unter dem Namen de Ligno («vom Holz») zentral betreut und geleitet. De Ligno ist in den Bereichen Sägerei, Oberflächenbehandlung und Holzhandel tätig und gehört der in Suhr ansässigen Oel-Pool AG. In Zollbrück werden jährlich etwa 28’000 Kubikmeter Rundholz verarbeitet.

05.01.2018 :: Walter Marti
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