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Der Playoff-Traum lebt weiter
Der Playoff-Traum lebt weiter SCL-Tigers:

Obwohl Langnau die Olympia-Pause unter dem Strich verbringt, lebt der Traum von den Playoffs weiter. Am 28. Februar kommt es zum grossen Direktduell mit Genf-Servette.

Nach dem 2:1-Sieg gegen Davos am letzten Donnerstag und der 2:3-Niederlage am Tag darauf in Zug geniessen die Spieler der SCL Tigers derzeit ein paar freie Tage. Am kommenden Montag nehmen sie – nach neun Tagen Erholung – das Training wieder auf. Im Fokus wird dann bereits das nächste Meisterschaftsspiel vom 28. Februar in der Ilfishalle gegen Ser-vette stehen. 

Die Genfer liegen mit 66 Punkten knapp über, die Emmentaler mit 64 Zählern knapp unter dem Tabellenstrich. Mit einem Sieg nach 60 Minuten würden die SCL Tigers die Westschweizer überholen und zwei Runden vor Schluss den Sprung auf Rang acht schaffen. Es wäre mit Blick auf die letzten beiden Runden eine hervorragende Ausgangslage. Während die Tigers dort zweimal auf Schlusslicht Kloten treffen, müssen die Calvinstädter zweimal gegen den bereits feststehenden Qualifikationssieger Bern ran. An Motivation dürfte es dem SCB nicht fehlen, die Aussicht auf ein mögliches Derby gegen Langnau in den Playoffs dürfte Ansporn genug sein, den Genfern Punkte abzunehmen.

Emanuel Peter, welchem beim 2:1-Sieg gegen Davos das erste Saisontor gelang, sagt mit Blick auf das Restprogramm: «Wir haben uns diese gute Ausgangslage erarbeitet, jetzt müssen wir sie auch ausnützen.» Und Sturmkollege Yannick-Lennart Albrecht meint: «Wir haben immer noch alles in den eigenen Händen. Gegen Genf kommt es nun zum entscheidenden Match, da müssen wir alles in die Waagschale werfen.»

Wichtig wären drei Punkte für die Tigers gegen Servette auch deshalb, weil sie damit das Direktduell in dieser Saison gegen die Romands mit 7:5 Punkten für sich entscheiden würden, was entscheidend wäre, sollten beide Teams die Qualifikation punktgleich abschliessen. Auch wenn die aktuelle Form der beiden Mannschaften aufgrund des langen Meisterschaftsunterbruchs beim «Showdown» in 20 Tagen nur bedingt ausschlaggebend sein dürfte, spricht diese aktuell doch klar für die SCL Tigers. Sie haben sechs der letzten neun Partien gewonnen und in dieser Zeit nur gerade elf Gegentore hinnehmen müssen. Servette dagegen konnte von seinen letzten neun Begegnungen nur drei gewinnen und offenbarte dabei – mit 38 Gegentoren – des Öftern grössere Probleme in der Abwehr.

Langnaus grösste Sorgen galten zuletzt den vielen nicht zur Verfügung stehenden Spielern. Bei der 2:3-Niederlage in Zug fehlten mit Antti Erkinjuntti, Thomas Nüssli, Alexej Dostoinow (alle verletzt) und Anton Gustafsson (krank) gleich vier der wichtigsten Angriffsspieler des Teams. Zudem schied Verteidiger Cam Barker – in seinem erst zweiten Spiel für Langnau – bereits früh mit einer Fussverletzung aus und wurde sogleich ins Spital eingeliefert. Deshalb sagt Trainer Heinz Ehlers: «Die Olympia-pause kommt für uns zum richtigen Zeitpunkt. Ich hoffe, dass die verletzten Spieler bald wieder fit sein werden.» Nicht dazu gehören wird Verteidiger Cam Barker, welcher sich in Zug den Fuss gebrochen hat und rund acht Wochen ausfallen wird.
Für ihn dürfte diese Saison beendet sein.


08.02.2018 :: Christoph Schär
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