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Der Feuerwehrverein präsentiert sich im neuen Lokal
Der Feuerwehrverein präsentiert sich im neuen Lokal Sumiswald:

Der Feuerwehrverein Sumiswald-Wasen hat ein neues Vereinslokal gefunden. Es befindet sich beim ehemaligen Bauernhaus Ober Haslenbach. Am Samstag ist Tag der offenen Tür

Auf Initiative des ehemaligen Feuerwehr-Kommandanten Melchior Lanz gründeten Gleichgesinnte 2005 den Feuerwehrverein Sumiswald-Wasen (FVSW). Dieser sammelt, restauriert und präsentiert historisch wertvolles Feuerwehrmaterial aus der Gemeinde Sumiswald und Umgebung. Die FVSW-Mitglieder haben die Möglichkeit, an Anlässen fachtechnischer, gesellschaftlicher und geselliger Art teilzunehmen. Dies fördert die Kameradschaft unter den Aktiven und Ehe-maligen sowie den generell an der Feuerwehr interessierten Personen. Unter der technischen Leitung von Jakob Erhard arbeitet das Kernteam jeden Mittwochabend.

Im VHB-Güterschuppen

Das erste Restaurierungsobjekt war geschichtlich interessant, handelt es sich doch vermutlich um die älteste Handdruckspritze des Kantons Bern. Sie wurde anno 1741 als Handtragspritze hergestellt und später in ein Armee-Fourgon eingebaut. 

In den Anfängen diente der ehemalige VHB-Güterschuppen beim Bahnhof in Grünen als Magazin und Werkstatt. Auch das erste Feuerwehrauto der Gemeinde, ein Dodge CC der US-Army mit Jahrgang 1942, wurde hauptsächlich in diesem Lokal flott gemacht, so dass er in neuem Glanz für Oldtimertreffen, Festumzüge und Hochzeitsfahrten eingesetzt werden kann. Da der Fundus an Gerätschaften und Fahrzeugen immer umfangreicher wurde, zügelte man 2012 in die Ahornhalle. Im gleichen Jahr übernahm mit Susanne Erhard eine aktive Feuerwehrfrau das Vereins-Präsidium.

Standort gefunden

Da die Räumlichkeiten an der Wylergasse nicht ebenerdig zugänglich waren, wurde die Lokalsuche zu einem Dauerthema. Vor zwei Jahren bot sich dann die Möglichkeit, den leerstehenden Ökonomieteil des Bauernhofes Ober Haslenbach zu mieten. Es standen umfangreiche Umbauarbeiten an, welche jetzt abgeschlossen sind. Der neue Ausstellungsraum auf der Kleinegg umfasst 160 Quadratmeter. «Zu sehen sind persönliche Ausrüstungsgegenstände, Geräte und Fahrzeuge aus vergangenen Feuerwehrepochen. Stolz sind wir auf die fünf Handdruckspritzen, aber auch auf den Feuerhaspel, ein Prototyp vom Alarmsystem», erklärt FVSW-Sekretär Fritz Kobel. Das Unikat mit verschiedenen Horn-Signalen sei 1840 von der hiesigen Instrumentenfabrik Gebrüder Hirsbrunner konstruiert worden.

Touristen-Attraktion

Kobel ist überzeugt, dass sich die historische Feuerwehr-Sammlung optimal mit dem Handwerkerweg in Wasen kombinieren lässt. Damit könne sich das Kleinmuseum in Zukunft möglicherweise zu einer lokalen Touristen-Attraktion entwickeln, ist Kobel überzeugt. Am Samstag, 15. September, von 10 bis 16 Uhr kann sich die Bevölkerung am Tag der offenen Tür ein Bild von den Aktivitäten des Feuerwehrvereins machen. Nach einem Rundgang durch die Ausstellung gibt es verschiedene Vorführungen von restaurierten Geräten und Fahrzeugen. Eine vereinseigene Festwirtschaft sorgt für das leibliche Wohl der Gäste.

13.09.2018 :: Ulrich Steiner
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