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Der Fahrplan der SCL Tigers stimmt
Der Fahrplan der SCL Tigers stimmt SCL Tigers:

Nach vier freien Tagen nehmen die SCL Tigers heute Donnerstag die Arbeit wieder auf. Dabei stehen vor allem Konditionsübungen auf dem Programm. Trainer Heinz Ehlers, der nach der heutigen Übungseinheit für drei Tage zur dänischen Nationalmannschaft reisen wird, erklärt: «Bei so vielen Ausfällen können wir nicht hartes Lauftraining auf dem Eis machen.» Tatsächlich hat sich die Verletztenliste noch einmal verlängert. Stürmer Nils Berger zog sich am letzten Freitag beim Auswärtsspiel in Ambri zum wiederholten Mal eine Handverletzung zu und wird laut Sportchef Marco Bayer rund einen Monat ausfallen.Abgesehen davon, verlief die Reise ins Tessin erfolgreich. Einmal mehr stellten die Langnauer ihre Nervenstärke unter Beweis. Sie wendeten das Blatt – nach 1:2-Rückstand – mit drei Treffern im Schlussdrittel zu ihren Gunsten. Es war für die Tigers im achten Auswärtsspiel der Saison bereits der sechste Sieg. Überraschend: Kein anderes Team in der ganzen Liga weist auf fremdem Eis einen derart guten Punkteschnitt auf wie die Emmentaler (2,25). Zuhause ist die Bilanz mit vier Siegen und ebenso vielen Niederlagen «nur» ausgeglichen. Dabei könnten auch in dieser Abrechnung ähnlich gute Zahlen wie in der Fremde stehen. Denn ausser dem 3:5 gegen Tabellenführer Biel war keine der Heimniederlagen zwingend. Schon gar nicht das 1:4 am letzten Samstag gegen den HC Davos. Die SCL Tigers waren überlegen und schossen 47 Mal auf das Tor der Gäste. Doch: «Das Problem war, dass wir aus all diesen Möglichkeiten zu wenig Tore geschossen haben», sagte Ehlers nach Spielende. Nur gerade ein Treffer gelang seinem Team, und auch erst, als die Partie bereits entschieden war. Der Däne machte aber nicht nur die schlechte Chancenverwertung für die Niederlage verantwortlich. Er sagte: «Wir spielten im Defensivbereich sehr undiszipliniert. Wir haben zu wenig Zweikämpfe gewonnen und ein schlechtes Puck-Management betrieben.» Doch Ehlers konnte die Niederlage durchaus einordnen, der Fahrplan stimmt. «Wenn uns jemand vor der Saison gesagt hätte, dass wir nach 16 Spielen 30 Punkte haben werden, hätten wir das sehr, sehr gerne genommen.» Und der Coach lobte weiter: «Die Spieler machen seit längerer Zeit einen fantastischen Job. Jetzt hoffe ich, dass wir mit der gleichen Einstellung weitermachen können.» Weiter geht es am Dienstag bei Leader Biel. Eine schwierige
Aufgabe, doch Stürmer Benjamin Neukom, dem in Ambri das Siegtor gelang, sagt selbstbewusst: «Wir wissen, dass wir auswärts gut
spielen können, das haben wir in dieser Saison schon oft gezeigt. Wer dabei der Gegner ist, ist egal.» 

08.11.2018 :: Christoph Schär
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