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Dahlia Lenggen: Sanierung des Hauptgebäudes bei laufendem Betrieb
Dahlia Lenggen: Sanierung des  Hauptgebäudes bei laufendem Betrieb Langnau:

Der Verein Dahlia saniert das Hauptgebäude Lenggen. In einer ersten Etappe wird der Ostteil erneuert und das Restaurant vom vierten Stock ins Parterre verlegt.

«Das Hauptgebäude ist gut 40 Jahre alt und sanierungsbedürftig. In einer ersten Etappe wollen wir den Ostteil auf Vordermann bringen», sagt Urs Lüthi, Direktor des Vereins Dahlia. Er erläutert, dass dabei teilweise auch Umnutzungen vorgenommen würden, um den zukünftigen Bedürfnissen gerecht zu werden. So würden im vierten Stock an Stelle des Restaurants neun Zweizimmer-Alterswohnungen entstehen. Auf der ersten bis dritten Etage sollen die Zweibettzimmer ohne Badezimmer durch etwa 30 Einzelzimmer mit integrierter Nasszelle ersetzt werden. Das ganze Gebäude wird betreffend Energieeffizienz, Lärmdämmung und technischen Einrichtungen auf den neus­ten Stand gebracht. Lüthi ergänzt, dass Strom- und Wasserleitungen so verlegt würden, dass dereinst ein Umbau zu Alterswohnungen ohne grossen Aufwand möglich wäre. «Wir wissen nie, was die Zukunft bringt und müssen deshalb flexibel bleiben», betont er. Auch hinsichtlich Ästhetik werde das Gebäude gewinnen. Die heutige «klobige» Fassade werde durch den Bau von Erkern und Balkonen dynamischer wirken.

Restaurant mit Aussensitzplätzen

Das Restaurant wird neu im Erdgeschoss eingerichtet, dort, wo bisher die Spitex ihre Büros hatte. Es wird direkten Anschluss zum sonnseitigen Garten mit entsprechenden Aussensitzplätzen haben. «Wir werden von einem einzigen Buffet aus unsere Gäste bedienen können. Das wird die Betriebsabläufe wesentlich vereinfachen, auch weil das Restaurant nahe der Küche zu liegen kommt», erläutert Urs Lüthi. Die Lage sei im ganzen Gebäudekomplex zentral und attraktiv. Sitznischen für jeweils sechs Personen würden eine gewisse Privatsphäre ermöglichen. Während der Bauzeit soll im Saal des Hauptgebäudes ein Provisorium betrieben werden.

Wenig Störung für die Bewohner

Der zu sanierende Ostteil des Gebäudes werde von den übrigen Gebäuden komplett abgeschottet. Die Bewohner sollen möglichst wenig von den Bauarbeiten merken. «Das ist für uns eine echte Herausforderung. Betriebsabläufe, Lagerräume sowie interne Transport- und Arbeitswege müssen umgestellt werden. Das wird unserem Personal alles abverlangen», hält der Direktor fest. Der gut dreissig Meter lange Ostbau wird laut Urs Lüthi bis auf das «Skelett» zurückgebaut. Dabei müsse auch noch Asbest entsorgt werden. Er rechne mit einer Bauzeit von etwa eineinhalb Jahren und Kosten von zehn Millionen Franken für diese erste Etappe. 

Räume für eine Gemeinschaftspraxis

Die zweite Etappe im Westteil und die dritte mit den Räumen der Heilpädagogischen Schule, der Physiotherapie sowie Hallenbad und Turnhalle sollen von 2020 bis 2022 folgen. «Je nach Erfolg bei der Ärztesuche werden dann auch Räume für eine Gemeinschaftspraxis für mehrere Ärzte gebaut», erwähnt Urs Lüthi. Der Verein Dahlia möchte zusammen mit der Stiftung Lebensart Bärau, der BWO und dem Regionalspital Emmental zuerst in Bärau und dann im Dahlia ein entsprechendes Angebot aufbauen.

08.03.2018 :: Walter Marti
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