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«Crunch time» für die SCL Tigers
«Crunch time» für die SCL Tigers SCL Tigers:

Auch nach 36 Spielen befinden sich die SCL Tigers auf Playoff-Kurs. Mehr noch: Aktuell würden sie – dank dem dritten Platz in der Tabelle – in einem allfälligen Viertelfinal gar Heimvorteil besitzen. Doch das wäre etwas gar viel der Träumerei. Und beim Blick auf die Rangliste wird schnell klar: Eine noch so kleine Schwächephase reicht und die Fallhöhe wäre sofort enorm. Das weiss auch Topskorer Chris DiDomenico. «Wir sind noch lange nicht in den Playoffs», sagt er. So hitzköpfig der Kanadier auf dem Eis ist, so nüchtern redet er daneben über die aktuelle Lage. «Wir schauen nicht zu weit nach vorne und fokussieren uns nur auf das nächste Spiel.»

Mit zwei schönen Einzelleistungen bei den Toren zum 1:0 und 2:1 stand «DiDo» am Dienstag am Ursprung des 5:3-Heimsieges gegen Rapperswil-Jona. Es waren seine ersten Treffer seit dem 17. November oder 15 Partien. Dass die Langnauer nach drei Heimsiegen «zu null» erstmals seit 197 Minuten wieder ein Gegentor in der Ilfishalle hinnehmen und am Ende noch einmal zittern mussten, war letztlich nur eine Randnotiz. Deshalb hielt sich Trainer Heinz Ehlers für einmal mit Kritik zurück. «Wer hätte vor der Saison gedacht, dass wir zu diesem Zeitpunkt auf Rang drei liegen würden?», fragte er rhetorisch.

Während die meisten im Strichkampf involvierten Teams mehr Talent aufs Matchblatt bringen, geht es bei den SCL Tigers nur mit viel Kampf und harter Arbeit. Reicht deshalb die Energie bis am Ende? Chris DiDomenico hat auf sich persönlich bezogen keine Zweifel daran. Schliesslich stehe nun die entscheidende Phase der Saison bevor, sagt er. Oder in seinen Worten: «It’s Crunch time!»

Nach dem «Pflichtsieg» gegen Schlusslicht Rappi geht es mit drei Partien in vier Tagen Schlag auf Schlag weiter. Es folgt das Heimspiel gegen Servette (Samstag) und die Auswärtsreisen nach Davos (Sonntag) und Lugano (Dienstag). Unsicher ist, ob dann die Stürmer Gustafsson und Rüegsegger mittun können, welche sich zuletzt beide eine Gehirnerschütterung zugezogen haben.

Telegramme
SCL Tigers – ZSC Lions 1:0 (1:0, 0:0, 0:0)

5735 Zuschauer. SR Koch/Urban, Kaderli/Schlegel. Tor: 18. Gagnon (Elo, DiDomenico/Ausschluss Pettersson) 1:0. Strafen: 1mal 2 Minuten gegen SCL Tigers: 3mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. SCL Tigers: Ciaccio; Glauser, Leeger; Erni, Lardi; Cadonau, Huguenin; Randegger; Elo, Gagnon, Dostoinow; Kuonen, Gustafsson, Pesonen; DiDomenico, Pascal Berger, Neukom; Rüegsegger, Diem, Nils Berger; Roland Gerber. ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Phil Baltisberger; Sutter, Geering; Karrer, Marti; Blindenbacher, Berni; Pettersson, Moore, Suter; Bodenmann, Backman, Hollenstein; Chris Baltisberger, Prassl, Bachofner; Herzog, Schäppi, Miranda. Bemerkungen: SCL Tigers wieder mit Nils Berger, ohne Punnenovs, Blaser und Johansson (Sd; alle verletzt), Kindschi (bei Kloten; ab 2019/20 definitiv bei Kloten). ZSC Lions ohne Cervenka (Tsch), Nilsson, Ulmann, Wick (alle verletzt) und Klein (Ka; krank). Pfosten- und Lattenschüsse: 13. Gagnon; 57. Suter. ZSC Lions ab 59. (58:46) ohne Torhüter Flüeler; 60. (59:44) Timeout ZSC Lions. Statistiken. Torhüter: Ciaccio (SCL Tigers) wehrte 33 von 33 Schüssen ab (100,0 Prozent); Flüeler (ZSC Lions) 21 von 22 (95,5). Powerplay: SCL Tigers 3mal in einfacher Überzahl (4:51 Minuten), ein Tor. Boxplay: SCL Tigers 1mal in einfacher Unterzahl (2:00), kein Gegentor.

 

ZSC Lions – SCL Tigers 4:1 (2:1, 1:0, 1:0)

10’483 Zuschauer. SR Salonen/Schukies (Fi/De), Castelli/Ambrosetti. Tore: 4. Gagnon (Glauser, Dostoinow) 0:1. 12. (11:43) Pettersson 1:1 (Penalty). 15. (14:43) Bodenmann (Bachofner, Suter) 2:1. 35. Noreau (Hollenstein, Bodenmann) 3:1. 49. Bodenmann (Hollenstein, Klein) 4:1. Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 2mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers. ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Noreau, Geering; Marti, Blindenbacher; Sutter, Berni; Pettersson, Moore, Herzog; Bodenmann, Suter, Hollenstein; Chris Baltisberger, Prassl, Bachofner; Hinterkircher, Schäppi, Miranda. SCL Tigers: Ciaccio; Glauser, Leeger; Erni, Lardi; Cadonau, Huguenin; Randegger; Elo, Gagnon, Dostoinow; Kuonen, Gustafsson, Pesonen; DiDomenico, Pascal Berger, Neukom; Rüegsegger, Diem, Nils Berger; Gerber. Bemerkungen: ZSC Lions wieder mit Klein (Ka), ohne Cervenka (Tsch), Nilsson, Ulmann, Wick (alle verletzt). SCL Tigers ohne Punnenovs, Blaser und Johansson (Sd; alle verletzt), Kindschi (bei Kloten). Pfosten-/Lattenschüsse: 10. Suter, 30. Klein. Statistiken. Torhüter: Flüeler (ZSC Lions) 23 von 24 (95,8); Ciaccio (SCL Tigers) 38 von 42 (90,5). Powerplay: SCL Tigers 2mal in einfacher Überzahl (3:38) und 1mal in doppelter Überzahl (1:11), kein Tor. Boxplay: SCL Tigers 2mal in einfacher Unterzahl (4:00), kein Gegentor.

 

SCL Tigers – Rapperswil 5:3 (1:1, 3:1, 1:1)

5291 Zuschauer. SR Eichmann/Stricker; Cattaneo/Progin. Tore: 3. DiDomenico (Diem) 1:0. 8. Knelsen (in Unterzahl; bei einem Ausschluss von Primeau) 1:1. 23. (22:57) DiDomenico 2:1. 25. (24:32) Dostoinow (Elo, Gagnon) 3:1. 29. (28:04) Pascal Berger (Kuonen, Glauser) 4:1. 37. Hüsler (Sven Berger, Ness) 4:2. 44. Wellman (Clark) 4:3. 59. Pesonen 5:3 (technisches Tor). Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers; 3mal 2 plus 1mal 10 Minuten (Primeau) gegen Rapperswil. SCL Tigers: Ciaccio; Glauser, Leeger; Erni, Lardi; Cadonau, Huguenin; Kindschi; Elo, Gagnon, Dostoinow; Kuonen, Pascal Berger, Pesonen; DiDomenico, Diem, Neukom; Rüegsegger, Randegger, Nils Berger; Gerber. Rapperswil: Nyffeler (ab 29. Bader); Hächler, Maier; Helbling, Profico; Iglesias, Schmuckli; Gurtner, Sven Berger; Clark, Schlagenhauf, Wellman; Kristo, Knelsen, Spiller; Rizzello, Mason, Casutt; Primeau, Ness, Hüsler. Bemerkungen: SCL Tigers wieder mit Kindschi, aber ohne Punnenovs, Blaser, Johansson (Sd) und Gustafsson (alle verletzt); ab 35. ohne Rüegsegger (verletzt). Ersatzgoalie Östlund (bei Langenthal; 5:3-Sieg gegen Thurgau). Rapperswil ohne Gilroy (USA), Mosimann, Schweri (alle verletzt), Gähler (krank), Lindemann (überzählig). Pfostenschüsse. 40. Pascal Berger; 42. Cadonau. 58. Timeout Rapperswil. Rapperswil von 54:28 bis 54:41, 57:56 bis 58:18, 58:37 bis 58:47 und ab 59:23 ohne Torhüter. Statistiken. Torhüter: Ciaccio (SCL Tigers) 21 von 24 (87,5); Nyffeler (Rapperswil) 12 von 16 (75,0); Bader (Rapperswil) 4 von 4 (100,0). Powerplay: SCL Tigers 3mal in einfacher Überzahl (6:00), kein Tor, ein Gegentor. Boxplay: SCL Tigers 3mal in einfacher Unterzahl (6:00), kein Gegentor.

24.01.2019 :: Christoph Schär
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