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Christian Stucki heisst der Sieger auf dem Stadtberner Hausberg Gurten
Christian Stucki heisst der Sieger auf dem Stadtberner Hausberg Gurten Schwingen:

Die 181 Schwinger liessen sich nichts anmerken von den sommerlichen Temperaturen und boten auf dem Gurten ein offensives, dem Publikum gefallendes Schwingspektakel.



Der 32-jährige Chauffeur aus Lyss, Christian Stucki ist auf dem Berner Hausberg beim Mittelländischen Schwingfest nicht zu bremsen. Zwei Wochen nach seinem Heimfestsieg, doppelte er auf grossartige Weise nach. Wiederum bodigt Christian Stucki alle sechs Gegner in bestechender Art und Weise. Am Morgen musste schon nach kurzer Zeit der Sigriswiler Eidgenosse Bernhard Kämpf das Sägemehl vom Rücken abwischen lassen. Nicht anders erging es dem Hasliberger Turner-Schwinger Kilian von Weissenfluh. Vor dem Mittagessen besiegte Stucki schnell den Oberaargauer Simon Röthlisberger platt. Am Nachmittag, bei 32°C und prallem Sonnenschein, musste der Emmentaler Eidgenosse Philipp Reusser in die Sonne schauen. Christian Stucki war nicht zu bremsen. 5600 Zuschauer verfolgten, wie der Seeländer Hüne den in Rüegsauschachen wohnenden Maurer Matthias Aeschbacher mit einem sehenswerten Kurzzug platt ins Sägemehl bettete. Der Schlussganggegner von Christian Stucki war der neu in Kandersteg wohnende Bündner Curdin Orlik, der ältere Bruder von Armon Orlik. Curdin zeigte auf dem Gurten bis zum Schlussgang auch eine solide Leistung; mit vier Siegen und einem Gestellten. Unter anderem besiegte Orlik den Eidgenossen Patrick Schenk im fünften Gang. Was ihm den Weg in den Schlussgang ebnete. Es wurde ein kurzer Schlussgang zwischen Stucki und Orlik; schon nach dem zweiten Zusammengreifen, zog Christian Stucki unwiderstehlich Gammen und um Curdin Orlik wars geschehen. Mit einwandfreien sechs Siegen und 59,75 Punkten siegte Christian Stucki zum zweiten Mal am Mittelländischen Schwingfest, nach 2015, in einer im Moment bestechenden Form.

 

Emmentaler zeigen starke Leistung

Allen voran der in Wasen wohnende Neu-Eidgenosse Patrick Schenk. Im ersten Gang bodigte Schenk Ruedi Roschi mit einem herrlichen KurzLangzug. Auch Remo Schenkel aus Gerzensee wurde mit dem gleichen Zug besiegt. Die nächsten zwei Gegner, Martin Rolli und Florian Weyermann, konnten auch nicht gegen Schenk ankommen. Im fünften Gang ging es für Patrick Schenk gegen Curdin Orlik um den Einzug in den Schlussgang. 

Beide zeigten guten Schwingsport. Kurz vor Ablauf der Zeit zog Schenk Kurz an, aber Orlik konnte kontern und so lag Patrick Schenk platt im Sägemehl. Aber im sechsten Gang siegte er wieder und zwar gegen Killian von Weissenfluh, was Patrick Schenk den sehr guten zweiten Rang mit 58.25 Punkten einbrachte. Auch sein Klubkollege Philipp Gehrig aus Zollbrück zeigte eine gute Leistung: mit vier Siegen und zwei Unentschieden erreichte Gehrig Rang 5a mit 57.00 Punkten. Gleich dahinter im Rang 5b. und den gleichen Punkten wurde Fritz Ramseier aus Süderen und Matthias Aeschbacher im Rang 5e klassiert. Einen Rang und ein Viertelpunkt weniger erreichten die drei Schwinger Niklaus Wüthrich aus Schangnau, Gustav Steffen aus Koppigen und Philipp Reusser aus Aeschlen. Das hat somit ein Total von sieben Kränzen für das Emmental gegeben.



15.06.2017 :: Christian Frey
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