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Bronze für Schweizer Unihockey-Frauen
Bronze für Schweizer Unihockey-Frauen Unihockey-WM, Frauen:

Die WM der Unihockey-Nationalmannschaft der Damen ist schon wieder Geschichte. Die Nati gewinnt nach einem Krimi-Spiel gegen Tschechien die Bronzemedaille.

Im kleinen Final der WM in Bratislava trafen die Schweizerinnen auf Tschechien. Damit standen sich im ersten Medaillenspiel des Tages zwei Teams gegenüber, die es für gewöhnlich in genau diesem Spiel miteinander zu tun bekommen. Das erste Drittel verstrich torlos, echte Torchancen entstanden auf beiden Seiten hauptsächlich durch Fehler der Gegnerinnen. Es zeichnete sich eine ebenso enge wie nervenaufreibende Partie ab.

Der erste Treffer der Partie gelang den Tschechinnen durch ein erfolgreiches Nachsetzen vor dem Schweizer Tor. Dann aber punktete auch die Schweizer Paradeformation um Corin Rüttimann und Flurina Marti und erzielte den Ausgleich. Das Spiel wurde schneller, Chancen gab es auf beiden Seiten. Der nächste Treffer fiel zugunsten der Tschechinnen und brachte diese zum zweiten Mal in Führung. Kurz vor Ablauf des zweiten Drittels folgte die zweite Zweiminuten-Strafe gegen die Tschechinnen, bisher hatten beide Teams je eine Unterzahl torlos überstanden.

So konnten die Schweizerinnen gleich zu Beginn des Schlussdrittels mit einer Spielerin mehr antreten.
Allerdings gelang es nicht, die Überzahl zum Ausgleich zu nutzen und auch die folgenden Schweizer Anstürme auf das gegnerische Tor blieben zunächst erfolglos. Bis in die 48. Spielminute musste sich das Schweizer Lager schliesslich gedulden, bis der Ausgleichstreffer fiel: Erneut war es Corin Rüttimann, die den Ball nach einer unübersichtlichen Szene vor dem tschechischen Tor rein beförderte.

Zwei Minuten später erhielt die Schweiz nach einer tschechischen Intervention vor dem eigenen Tor einen Strafstoss zugesprochen. Und wieder war es Corin Rüttimann, die verwandelte und ihre Farben erstmals in diesem Spiel in Führung brachte. Eine Führung, welche die nun deutlich souveräner agierende Schweizer Mannschaft nie mehr aus der Hand gab. Zwar spielten die Tschechinnen am Schluss mit sechs Feldspielerinnen auf, der Ausgleichstreffer fiel aber nicht mehr.

«Die Mannschaft hat heute Moral gezeigt», bilanzierte Seraina Ulber, die heute einen Assist zum Schweizer Sieg beisteuerte, nach dem Spiel: «Auch als wir zum zweiten Mal in Rückstand gerieten, ist nie negative Stimmung aufgekommen. Genau das macht dieses Team aus: Dass wir auch dann Vollgas geben, wenn es mal nicht läuft. Ich bin extrem stolz auf diese Mannschaft!»

 

14.12.2017 :: egs.
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