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Brisantes Cup-Duell der zwei PartnerTeams Brandis Ladies und Bomo Thun
Brisantes Cup-Duell der zwei PartnerTeams Brandis Ladies und Bomo Thun Eishockey, Damen, Cup:

Spiele zwischen zwei Partnerteams sind im Eishockey keine Seltenheit. Oft fehlt dabei eine gewisse Spannung: Das Cup-Duell vom Sonntag ist allerdings gepfeffert.

Die Partnerschaft zwischen dem A-Vertreter aus Thun und dem B-Team aus Hasle ist noch jung. Erst im Sommer verkündeten die beiden Teams eine engere Partnerschaft, die darauf abzielt, das Frauenhockey in der Grossregion Bern-Emmental-
Thun-Berner Oberland nachhaltig zu fördern. Dass die neuen Partner gleich in der ersten Saison der Zusammenarbeit in einem Pflichtspiel aufeinander treffen, war nicht geplant und entbehrt nicht einer gewissen «Brisanz». Für Bomo-Thun-Trainer Bruno Allemann haben Cup-Partien «ihre eigenen Gesetze und der Unterklassige ist immer ein wenig im Vorteil. Der Oberklassige muss, der Unterklassige darf.» Brandis Ladies-Präsidentin Anita Rohrer pflichtet dem bei: «Ich erwarte ein spannendes Spiel. Bomo liegt in der SWHL-A-Tabelle auf Rang 5 von sechs Teams, wir stehen an der Spitze in der SWHL B. Beide Teams werden  den Anspruch haben, die Partie zu gewinnen und sich für das Finalturnier zu qualifizieren – trotz Partnerschaft.»

Taktische Geheimnisse gibt es zwischen den  beiden Teams wenig bis keine. Dies ist vor allem auch der Tatsache geschuldet, dass einige Bomo-Spielerinnen im Rahmen der Partnerschaft des öftern mit den Brandis-Ladies trainieren «und damit zu mehr Trainingseis kommen. Das ist ja einer der Eckpfeiler der neuen Zusammenarbeit», wie Allemann unterstreicht. Sowohl Allemann wie auch Rohrer sehen die ersten paar Monate der neuen Zusammenarbeit durchwegs positiv. «Im Gegensatz zu früher findet ein intensiver Austausch auf Stufe Sportchef/Trainer statt. Was wir aus verschiedenen Gründen (Verletzungen, Teamgrössen und Kaderzusammensetzung sowie Spielplanung mit den zusätzlichen Terminen der U18) noch nicht umgesetzt haben, ist der Austausch von Spielerinnen in der Meisterschaft», sagt Rohrer. Es bleibe ein Ziel der Partnerschaft, «insbesondere jungen Spielerinnen in der höheren Spielklasse zusätzliche Einsätze zu gewähren. Die Zusammenarbeit soll wachsen und es ist kein Muss, dass bereits in der ersten Saison alles auf «Biegen und Brechen» umgesetzt wird.»

 

Fehlende Spielerinnen

Mehrere Spielerinnen werden den beiden Teams am Sonntag aufgrund des Nationalmannschafts-Wochenendes fehlen. Dabei liegt der Vorteil klar bei Brandis: Mit Verteidigerin Timea Messerli (U18) fehlt nur gerade eine Spielerin, bei Bomo hingegen sind die beiden Torhüterinnen Saskia Maurer (mit der A-Nati am Vierländerturnier in Monthey) und Caroline Spies (U18) sowie die beiden Stürmerinnen Emma Ingold und Laura Zimmermann (beide U18) abwesend. Zimmermann ist – trotz erst vier Einsätzen – die aktuelle Topskorerin der Thunerinnen. Ebenfalls fehlen wird Brandis-Ladies-Präsidentin Anita Rohrer: Sie tritt in Monthey ihren neuen Job als Teammanagerin der Frauen-A-Nationalmannschaft an. 

08.11.2018 :: Daniel Monnin
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