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Brandis steuert Richtung aufwärts
Brandis steuert Richtung aufwärts Eishockey, MySports League:

Die Churer Steinböcke verlangten den Emmentaler Jungs alles ab, dennoch gabs zwei Punkte für Brandis. Gegen Thun gabs drei leichtverdiente Punkte.

Gegen Chur konnte Brandis vergangene Woche zwei Punkte sicherstellen. Es war für Brandis eines der intensivsten Spiel dieser Saison. Die Emmentaler machten immer wieder einen Rückstand wett und siegten schliesslich in der Overtime durch ein Tor von Patrick Meyer mit 4:3. Beide Teams verlangten sich in dieser Begegnung alles ab. Vor allem das letzte Drittel war an Intensität kaum zu überbieten. Beide Teams schenkten sich gar nichts. Lagen die Churer immer in Führung, gelang dem EHC Brandis nach nur 37 Sekunden in der Verlängerung der Siegestreffer durch Patrick Meyer. «Sicherlich ist es schön ein Spiel zu entscheiden. Aber wir wollten das Spiel eigentlich schon nach sechzig Minuten gewinnen», meinte der Torschütze zum Game-Winner. «Zwei Punkte sind aber auch nicht schlecht», fügte Meyer an. Dass die Emmentaler immer einem Rückstand nachrennen mussten, dieses Spiel aber dennoch für sich entscheiden konnten, spricht sicherlich auch für den Kampfgeist, der in diesem Team steckt. «Das war sicher ein schwieriges Spiel, wir konnten nie in Führung gehen, haben nie aufgegeben und an den Sieg geglaubt. Dazu hat uns Gasser Lüku im Spiel gehalten», fasst Patrick Meyer die Partie zusammen. Die Emmentaler haben sich diesen Sieg in einer hart umkämpften Partie regelrecht erarbeitet. Für Brandis sind dies zwei sehr wichtige Punkte, denn die Situation in der Rangliste ist nach wie vor sehr eng. 

 

Brandis bestätigt gute Form

Es war über weite Strecken ein kontrolliertes Spiel, welches der EHC Brandis in Thun ablieferte. Lagen die Emmentaler nach zwanzig Minuten noch mit einem Tor in Rückstand, drehten sie die Partie im Mittel-drittel binnen neun Minuten in einen Zwei-Tore-Vorsprung. Viel besprechen mussten die Trainer in der Pause offenbar nicht, wie Remo Schlapbach erklärt: «Wir haben unser Spiel nicht durchgezogen und blöde Fehler gemacht. Die Trainer mussten nicht viel sagen, wir haben selber gemerkt, dass das so nicht geht». Die Umsetzung des Vorgenommenen klappte im Mitteldrittel wesentlich besser. Entscheidend war sicherlich das Powerplay, aber nicht nur, meint Schlapbach: «Wir haben die Powerplays effizient genutzt, heute, aber auch super Boxplay gespielt». Für den Ex-Thuner war dies ein besonderes Spiel: «Klar muss man sich Sprüche anhören, von dem her tut dieser Sieg sehr gut», meinte der Brandis-Stürmer grinsend. Dieser Sieg tut nicht nur gut, er ist auch sehr wichtig. Die Emmentaler vergrössern damit den Punkteabstand zum Strich und setzen sich in der oberen Tabellenhälfte fest. 


14.12.2017 :: Pascal Müller
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