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Brandis hätte ein Sieg gut getan
Brandis hätte ein Sieg gut getan Eishockey, 2. Liga:

In den letzten drei Jahren hat Brandis nie gegen Mirchel gewonnen. Ein Sieg gegen die etablierten Mirchler hätte dem jungen
Brandis-Team gut getan.

Begonnen hat die Partie vielversprechend, auf beiden Seiten. Mit viel Tempo und intensiven Spielzügen konnten beide Mannschaften Druck ausüben. «Mirchel ist eine topbesetzte Mannschaft mit vielen guten Einzelspielern», wusste der Brandis- Coach Chris Rohrer vor dem Spiel zu sagen. «Wir haben nur eine Chance, wenn wir geschlossen, als Team, dagegen anspielen», so Rohrer. «Es täte unserem Team sehr gut, endlich mal gegen Mirchel zu gewinnen». Und schon in der sechsten Minute sah es ganz so aus, als hätte Brandis das richtige Rezept gefunden, um den Mirchlern nach drei Jahren wieder einmal die Stirn bieten zu können: Dominik Kucer konnte dank der Vorarbeit von René Baumgartner und Raffael Rüfenacht den Raum vor dem Mirchler Tor nutzen und den Puck ungestört über die Linie schiessen. Ein Tor Vorsprung für Brandis. In Unterzahl musste Mirchel in der 14. Minute sogar den zweiten Gegentreffer zulassen. Nach einer groben Tätlichkeit von Dominik Kucer gegen Randy Fey wurde dann gegen Kucer eine Spieldauerdisziplinarstrafe ausgelegt. Dass die Mirchler mit der Strafauslegung nicht zufrieden waren, zeigte sich daraufhin im Boxkampf zwischen Kucer und Schwab. Schwab kassierte eine Matchstrafe wegen Wegstossens des Schiedsrichters. 

Nach den Querelen des ersten Drittels konnte die Heimmannschaft im zweiten Drittel das Steuer wieder übernehmen und erzielte gleich eine 4:2-Führung. Für Brandis schien der Traum vom Sieg in weite Ferne gerückt. Auch wenn sie im Schlussdrittel noch einmal etwas unbequemer wurden, konnte der EHC Mirchel in der 56. Minute dank eines Tors von Thomas Kläy den Sack zumachen. «Im Grossen und Ganzen war es ein gutes Spiel. Ab dem zweiten Drittel war der EHC Mirchel spielerisch sicher im Vorteil gegenüber dem unbequemen Gegner Brandis», analysiert Mirchels Präsident Hansueli Winzenried. 

Der SC Freimettigen marschierte in Kandersteg problemlos zu einem 0:13-Erfolg durch und setzt sich somit in der Tabelle auf Rang zwei fest, zwei Zähler hinter dem Gruppenleader Mühlethurnen. 

15.11.2018 :: egs. /opk.
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