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Bracher kam, schob, lenkte und siegte
Bob:

Die Sensation ist perfekt: Clemens Bracher aus Wasen fährt in Winterberg im Zweierbob zu seinem ersten Weltcup-Sieg.
Und dies gleich im ersten Weltcup-Rennen der Saison.

Clemens Bracher, jetzt sind Sie nach einer Nachtfahrt in Innsbruck am Material ausladen und vorbereiten für das nächste Rennen. Haben Sie mittlerweile ihren Sieg realisiert? 

Ich dachte zuerst es sei ein Traum. Am Morgen vor dem Rennen hatte ich ein gutes Gefühl und unsere Trainigszeiten stimmten mich zuversichtlich. Einen Platz unter den Top Acht hätte ich sicherlich unterschrieben,  den Sieg habe ich aber nicht erwartet. Jetzt habe ich Freude und gehe mit einem besseren Gefühl in die nächsten Rennen.

 

Setzt Sie dieser Sieg unter Druck für das Rennen in Innsbruck?

Nein, nein, da halte ich den Ball schön flach. Es würde nichts bringen mir noch zusätzlich Stress zu machen. Die Strecke in Innsbruck liegt mir aber gut. Ich mag Strecken, die oben eher flach, also langsam sind und dementsprechend einen guten Start verlangen. Weiter unten hat es dann ein paar knifflige Passagen, die etwas Feingefühl in der Lenkung verlangen – genau das, was ich mag. 

 

Der Start, sagt man, ist für Bobfahrer das A und O.

Absolut. Hier legten wir den Grundstein für unseren Erfolg. Angefangen hat die Arbeit dafür aber schon im Sommer. Wir hatten ein sehr gutes Sommertraining, konnten uns physich weiterentwickeln und als Team zusammenwachsen. Und dann ist da natürlich auch die Super-Harmonie zwischen meinem Anschieber, Michael Kuonen und mir. 

 

Dank der Harmonie, der schnellen Startzeit und dem feinen Lenken siegten Sie im Zweierbob. Was hat denn beim Vierer nicht funktioniert?

Alles was beim Zweier gepasst hat, war im Vierer gar nicht stimmig. Mir ist in die Umstellung vom kleinen zum grossen Schlitten nicht gelungen. Aber so ist das nun mal. Jetzt bereiten wir uns und unser Material für das Rennen in Innsbruck vor und versuchen auch im Vierer vorne mitfahren zu können.

14.12.2017 :: opk.
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