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Biosphären-Team hegt viele Pläne
Schüpfheim/Flühli:

Trotz Sparkurs der Regierung konnte die UBE einen Gewinn erwirtschaften und viele Projekte verwirklichen. Gegenwärtig läuft ein Projekt zum Schutz des Mauswiesels.

Fritz Löscher, Präsident des Gemeindeverbandes der Unesco Biosphäre Entlebuch, präsentierte der Delegiertenversammlung im BBZN Schüpfheim den Jahresbericht 2017. Im letzten Geschäftsjahr erneuerte die UBE mit Bravour das Naturpark-Label. Ebenfalls erfolgreich erneuert wurde der Markenschutz der Dachmarke und der Regionalprodukte-Marke.

Die Geschäftsleitung wird breiter abgestützt und ab 1. September 2018 durch Thomas Röösli, Gemeindepräsident von Hasle, erweitert.

Die Jahresrechnung 2017 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 57’787 Franken. Die Ausgaben waren tiefer als ursprünglich budgetiert. Das lag nicht nur an der von Direktor Theo Schnider erwähnten «hervorragenden Ausgabendisziplin», sondern auch am budgetlosen Zustand des Kantons, der zur Zurückhaltung führte. Andererseits wurden vom Bund für das Jahr 2017 Nachtragsprojekte bewilligt. In offener Abstimmung mit Stimmkarte genehmigten die Delegierten die Jahresrechnung.

Ideen von Delegierten

Für die Periode 2018/19 reichte die UBE Projektgesuche im Betrag von 900’000 Franken ein. Aktuell ist im Bereich Artenförderung ein Projekt zum Schutz bedrohten Mauswiesels geplant. Mit der ETH Zürich laufen zwei Forschungsprojekte über die Kartierung der Moorflächen sowie über das Wachstum der Torfmoose. 

Vor dem Abschluss steht das Buch-Projekt «Die Pflanzenwelt Entlebuch» von Franz Portmann. Es soll an der Frankfurter Buchmesse präsentiert werden. Der Film «Köhlernächte» über das Köhlerei-Handwerk in Romoos wird vom Juli bis August in sieben Open-Air-Kinos aufgeführt. Bereits begonnen hat die Planung für die Programmperiode 2020 bis 2024. Erstmals wurden auch die Delegierten in die Ideensammlung einbezogen. Ihre Vorschläge füllten vier Stellwände und waren vielfältig. Sie reichten von der Einführung eines Entlebucher Talers über Heckenpflege und Gärtnern bis zu interdisziplinären Forschungsprojekten.

07.06.2018 :: wbe.
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