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Benjamin Neukoms Gewissenskonflikt
Benjamin Neukoms Gewissenskonflikt Eishockey NLA, Herren:
Ein Punkt in den nächsten beiden Spielen gegen Freiburg genügt den SCL Tigers um den Ligaerhalt
definitiv zu sichern.
Für einen Spieler von Gottéron ist das eine gute Nachricht: Benjamin Neukom, der ab der nächsten Saison für zwei Jahre in Langnau spielen wird und dessen Kontrakt nur in der NLA Gültigkeit hat. Ansonsten hatte der 25-jährige Ostschweizer in dieser Spielzeit bisher nicht viel zu lachen. Mit 33 Niederlagen in 50 Spielen ist den Freiburgern die Qualifikation völlig missraten, der Playout-Final gegen Ambri ist kaum mehr abzuwenden. Über die Gründe für die schwache Saison will der künftige Langnauer nicht mehr sprechen. Er sagt: «Wir wollen die Vergangenheit hinter uns lassen und nicht zurückschauen.»
Für Freiburg wäre es von Vorteil gewesen, wenn statt der Platzierungsrunde der frühere Modus mit Playout-Halbfinals zur Anwendung gekommen wäre. Trotzdem sagt Neukom: «So wie es jetzt ist, ist es sicher fairer, weil die Punkte aus der Qualifikation mitgenommen werden.» Dass der Stürmer, der seine komplette Junioren-Zeit bei Rapperswil-Jona verbracht hat, im Abstiegskampf ausgerechnet auf sein künftiges Team trifft, fällt ihm nicht leicht. «Es wäre mir lieber gewesen, nicht gegen sie spielen zu müssen. Es war schon am Ende der Qualifikation nicht angenehm, als Langnau noch um die Playoffs spielte und wir jeden Punkt gegen den Abstieg brauchten. Jetzt hoffe ich einfach, dass sich am Ende beide Teams retten können», sagt Neukom.
Während der schwierigen Saison suchte er Hilfe bei einem Mentaltrainer, was ihm sehr geholfen hat. Den Abstieg mit Freiburg will er um jeden Preis verhindern, es soll nicht soweit kommen wie vor zwei Jahren mit den Lakers, als diese von Langnau in die NLB geschickt wurden. «Ich war damals an der Schulter verletzt und konnte nicht mehr spielen. Wir waren mental im Loch und Langnau war im Hoch. Der Abstieg war sehr schwierig für mich, gerade weil ich aus Rapperswil stamme», blickt Neukom zurück. Er will die Saison nun so schnell wie möglich hinter sich bringen und dann bei den SCL
Tigers ein neues Kapitel aufschlagen. «Es ist ein nächster Schritt in meiner Karriere. Ich kann eine andere Rolle spielen und vielleicht auch mehr Verantwortung übernehmen.»       Christoph Schär
09.03.2017 ::
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