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Baustart für den Erlebnisrundgang
Baustart für den Erlebnisrundgang Affoltern:

Die Schaukäserei lud zum Baustart des neuen interaktiven Erlebnisrundganges ein. Der Spatenstich erfolgte auf ungewohnte Art und Weise.

Die Emmentaler Schaukäserei AG möchte den Menschen ein zeitgemässes Markenerlebnis für den Emmentaler AOP Käse bieten und investiert deshalb in einen Erlebnisrundgang. Dieser soll laut Kurt Nüesch, Verwaltungsratspräsident, als Freizeitattraktion noch mehr Gäste aus dem In- und Ausland nach Affoltern locken. «Unsere Besucher sollen den Prozess der Käseherstellung vom Gras bis zum reifen Emmentaler kennenlernen und auch die Qualität wahrnehmen, die in einem Stück Emmentaler AOP steckt», erläuterte er wichtige Ziele des Projektes. Der Spatenstich erfolgte durch Matthias Sempach, Schwingerkönig 2013 und langjähriger Markenbotschafter des Emmentalers AOP. Für einmal wurde nicht mit einer Schaufel Erdaushub bewegt, sondern symbolträchtig ein Loch in einen Käselaib gebohrt.

Kuh, Käserin und Maus erzählen

Der Rundgang beginnt in der alten Käserei von 1954. Dort werden die Gäste empfangen und gruppenweise im Fünfminutenabstand mit einem Lift einen Stock tiefer gebracht. In neun unterirdischen Räumen werden die Besucher während 22 Minuten über die Geschichte des Käses und seine Vermarktung, die Käseherstellung und Lagerung informiert. «Wir haben die Form eines Erzählers gewählt. Eine Kuh, eine Käserin und eine Maus, alles Spezialistinnen auf ihrem Gebiet, wechseln sich beim Erzählen erfrischend ab», erläuterte Ueli Kaufmann vom Planungsbüro Steiner aus Sarnen. Auch das Auge ist für die Wahrnehmung der Geschichten wichtig. Die Räume sind unterschiedlich gestaltet. Die Besucher wähnen sich mal auf einer grünen Alpweide, mal in einem Bauch einer Kuh oder auf einem Sofa sitzend und staunend, wie sich langsam die Löcher und der nussige Geschmack des Emmentalers entwickeln. Der Rundgang endet mit einer Degustation im Hauptgebäude.

Weitere Bauetappen folgen

Laut Kurt Nüesch soll der Erlebnisrundgang im Spätherbst dieses Jahres realisiert sein. Er rechnet mit jährlich etwa 50’000 Gästen, welche dieses Angebot nutzen werden. Die Sprachen Mundart, Schriftdeutsch, Französisch und Englisch und die Öffnungszeiten an 365 Tagen pro Jahr seien wichtige Eckpfeiler zur Erreichung des ambitionierten Ziels, betonte er. 

Im nächsten Jahr sind dann im 30-jährigen Gebäude in den Bereichen Gastronomie und Produktion Erneuerungen vorgesehen. «Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem Gesamtpaket vielen Menschen viel Freude bereiten werden und so die Marke Emmentaler AOP in die Welt hinaustragen können», sagte Kurt Nüesch mit einem optimistischen Blick in die Zukunft.  

03.05.2018 :: Walter Marti
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