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Ausgleich in der Nachspielzeit
Ausgleich in der Nachspielzeit Fussball, 2. Liga ­interregional: :

 

Der eingewechselte Jozef -Sakica und der liechtensteinische -Nationalspieler Fabian Eberle sorgen mit ihren späten Treffern für einen Punktgewinn.


Die Emmentaler starten gegen Köniz trotz zuletzt vier Siegen in Serie zaghaft in die Partie. Die Gastgeber sind klar Herr auf dem Platz und dominieren das Spielgeschehen. Konolfingen benötigt das Spielglück und einen -erneut starken Rückhalt zwischen den Pfosten, um nicht früh ins Hintertreffen zu geraten. Gleichwohl wird das Team von Hanspeter Kilchenmann in der 29. Minute für seine Schläfrigkeit bestraft: Avdukic köpft die Stadtberner verdient in Front. Nach dem Rückschlag kommen die Gäste etwas besser ins Spiel und nach Flanke von Loris Vernocchi verfehlt ein Flugkopfball von Anton Kqiraj das Tor nur knapp. Trotzdem können die Gäste sich nicht beklagen, als der gute Schiedsrichter die 22 Akteure nach 45 Minuten mit einer 1:0-Pausenführung für Köniz in die Kabinen bittet, denn Konolfingen konnte nicht annähernd an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen.

 

2:0 als Vorentscheidung?

Nach einer «intensiven» Ansprache in der Pause startet der FC Konolfingen besser in die zweite Hälfte. Spielerisch klappt immer noch nicht alles, doch der Wille und das benötigte Engagement für einen Punktgewinn ist bei der Kilchenmann-Elf nun ersichtlich. Es muss auch erwähnt werden, dass den Emmentalern an diesem Sonntagnachmittag ein starker Gegner und ein überdurchschnittlicher Aufsteiger gegenübersteht, der die FCK-Defensive mit viel Schwung und technischer Finesse vor Probleme stellt. So benötigt der FCK auch in dieser Hälfte bei einem Lattentreffer viel Glück und in der darauffolgenden Szene einen starken Torhüter Sven Grütter, der einen Schuss im Eins-gegen-eins mirakulös um den Pfosten lenkt. In Minute 68 fällt der Logik entsprechend das – in vielen Spielen vorentscheidende – Tor zum 2:0. Wyder enteilt der Abwehr und lässt Grütter mit einem satten und platzierten Schuss keine Chance. Etliche Mannschaften hätten sich von diesem Gegentor nicht mehr erholt und kapituliert. Nicht aber der FCK, der von der Bank noch einmal frische Akteure einwechselt und somit neuen Schwung in die Partie bringt. Ein solcher Joker sticht in der 82. Minute. Jozef Sakica, der sich dieses Tor mit unermüdlichen Einsätzen in Trainings und Spielen redlichst verdient, trifft nach toller Vorarbeit von Eicher zum Anschlusstreffer. «Chonu» gibt weiter Gas und wird in der Schlussminute für die tolle Moral belohnt. Der liechtensteinische Aussenverteidiger Fabian Eberle pfeffert das Leder nach einem abgeblockten Kopfball von Matthias Neuhaus volley in die Maschen zum frenetisch bejubelten 2:2-Ausgleichstreffer!

Ebenso bemerkenswert wie die tolle FCK-Moral war die Stimmung auf der Sportanlage im Liebefeld. Die vielen mitgereisten Anhänger des FC Konolfingen sorgten in Köniz für eine Heimspielatmosphäre. Ein echtes Heimspiel steht am kommenden Samstag auf dem Programm. Zuhause trifft die Equipe von Trainer Hanspeter Kilchenmann am Samstag um 17.00 Uhr auf die AS Timau Basel. 


04.10.2018 :: egs./afs.
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