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Attraktive Arbeitsplätze sollen junge Mitarbeiter ins Emmental locken
Attraktive Arbeitsplätze sollen junge Mitarbeiter ins Emmental locken Trubschachen:

Die Jakob AG baut die alte Seilerei und bestehende Zwischenräume zurück und erweitert die Büroräumlichkeiten. Während der Bauzeit sind Provisorien nötig.



Bei der Jakob AG in Trubschachen sind Baumaschinen aufgefahren und haben einen 60 Plätze umfassenden Parkplatz erstellt. Laut Baugesuch handelt es sich um ein Provisorium. Peter Jakob, Firmeninhaber und Geschäftsführer, erläutert: «Wir haben eine vorzeitige Baubewilligung erhalten, damit der Parkplatz bereits für die Besucher der Gemäldeausstellung zur Verfügung steht. Die eigentlichen Bauarbeiten am Produktions- und Bürogebäude werden erst im Frühjahr 2018 gestartet.» Auf dem bestehenden Parkplatz werde ein temporäres Zelt aufgebaut, damit dort während der Hauptbauarbeiten bis zum Bezug der neuen Räumlichkeiten Material zwischengelagert werden könne.

Standort Trubschachen stärken

Seine Firma am Standort Trubschachen sei immer noch am Wachsen. In der Entwicklung, Produktion und Administration seien Spezialisten am Werk, dies im Gegensatz zum Werk in Vietnam, wo Massenprodukte hergestellt würden, sagt Peter Jakob. Er erwähnt, dass er bereits 2010 eine Baubewilligung zur Erneuerung der in die Jahre gekommenen Gebäudeteile erhalten habe. Wegen des Engagements beim Anbau des Eisstadions Langnau (Tigersaal) sei das Bauvorhaben dann um acht Jahre verschoben worden. Gebaut werden soll im heutigen, etwa 70 Meter langen Gebäudekomplex zwischen dem Gasthof Hirschen und der Bahnlinie. Die Erneuerung soll zu rationelleren Betriebsabläufen führen und der grösseren Anzahl Mitarbeitenden Rechnung tragen.

Der erste Eindruck zählt

«Was zieht einen jungen Ingenieur von Bern ins Emmental?», fragt Peter Jakob rhetorisch und gibt die Antwort gleich selber: «Es ist der erste Eindruck, der am meisten zählt. Wir werden deshalb den Eingang zum Gebäude neugestalten und grosszügige Büroräume mit grossen Lichtschächten bauen.» Er fügt an, dass ein attraktiver Arbeitsplatz aber nicht nur von baulichen Kriterien abhänge. Junge Leute würden gerne reisen und da könne die Jakob AG mit ihrer Produktionsstätte in Vietnam und Kunden auf der ganzen Welt einiges bieten. Das gute Arbeitsklima und die kurzen Entscheidungswege seien weitere Trümpfe, die bei der Suche nach geeignetem Personal ausgespielt werden könnten. Peter Jakob rechnet mit einem Investitionsvolumen von acht Millionen Franken und einer Bauzeit von gut 16 Monaten. «Bis Ende 2019 muss alles fertig sein, inklusive Rückbau des temporären Parkplatzes», sagt er. 



06.07.2017 :: Walter Marti
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