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Anderegg triumphiert in Trub
Anderegg triumphiert in Trub Schwingen:

Der Haslitaler -Simon Anderegg gewinnt den Abendschwinget in Fankhaus, Trub. Emotional wird es im Anschluss bei der Verabschiedung von -Matthias Siegenthaler.

Simon Anderegg, Eidgenosse aus dem Berner Oberland, besiegt im Schlussgang den Schwingerkönig von Frauenfeld, Killian Wenger, in der zweiten Minute mit Kurz. Die diesjährige Ausgabe vom Abendschwinget in Fankhaus war insbesondere speziell, weil der Einheimische Matthias Siegen-thaler, jetzt wohnhaft in Hondrich, vor knapp 1200 Zuschauern vom aktiven Schwingsport verabschiedet wurde. Nebst Matthias gab auch sein älterer Bruder Fritz, wohnhaft in Lotzwil, seinen Rücktritt bekannt. Beide erhielten eine Laudatio von dem Klubpräsidenten des SK Trub, Markus Baumgartner. Auch der 32-jährige Klubkollege von Matthias, Heinz Habegger, erzählte via Mikrofon Anekdoten und Geschichten von der gemeinsamen Vergangenheit. Er meinte ironisch, sie seien für die Jüngeren nicht immer die besten Vorbilder gewesen in punkto Feiern. Zum Abschluss bedankte sich Habegger für die wunderbare Zeit, die er mit Matthias erleben durfte. 

Weiter erwiesen Christian Schuler aus Rothenthurm sowie Willy Graber, Bolligen, – beide nicht am Start – Siegenthaler die Ehre. «Im Sägemehlring waren wir stets Gegner, aber nach dem Wettkampf Freunde, und das bleibt auch so. Es ist schade das ‹Tisu› nicht mehr dabei ist, er wird uns wie auch vielen Schwinger-Freunden fehlen», so Schuler.

Anderegg vor Brünig in Form

Viele Spitzenschwinger waren zu Ehren der sympathischen Brüder in Trub zugegen. Fünf Eidgenossen, darunter zwei Schwingerkönige, Matthias Sempach und Killian Wenger, standen im Einsatz. Mit Gästen vom Entlebucher Schwingerverband sowie des Schwingklubs Davos, war der Wettkampf mit total 79 Schwingern gut besetzt. Einer war dabei nicht zu bremsen: Simon Anderegg. Im ersten Gang musste der Schangnauer Niklaus Wüthrich nach kurzer Dauer in den Nachthimmel blicken, danach erging es Simon Röth-lisberger und Florian Weyermann nicht anders. Im Eilzugtempo gings weiter. Vor dem Schlussgang bodigte Anderegg Lukas Renfer und Alfred Locher. Der Schlussgang war eine eindeutige Angelegenheit, denn nach nur zwei Minuten hatte Killian Wenger keine Chance mehr auf den Kurzzug Andereggs zu reagieren und wurde besiegt. Der 32-jährige Zimmermann ist zurzeit in bester Verfassung und strotzt vor dem 125. Brünigschwinget (Sonntag, 29. Juli 2018) vor Selbstvertrauen.

19.07.2018 :: Christian Frey
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