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Albrecht Siegenthaler, Ehrenmitglied im Eidgenössischen Schwingerverband
Albrecht Siegenthaler, Ehrenmitglied im Eidgenössischen Schwingerverband Schwingen:

 Im Rahmen der letzten Abgeordnetenversammlung wurde Albrecht Siegenthaler in die exklusiven Reihen des Eidgenössischen Schwingerverbands als Ehrenmitglied aufgenommen.

Der 62-jährige Schangnauer Postbote und gelernter Landwirt wurde für seine langjährigen Verdienste in verschiedenen Funktionen vom Eidgenössischen Schwingverband als neues Ehrenmitglied aufgenommen.

 

Nicht jeder wird Ehrenmitglied des Eidgenössischen Schwingerverbands, eine besondere Ehre oder was meinen Sie, Albrecht Siegenthaler?

Ich fühle mich sehr geehrt. Insbesondere auch, weil ich aus sportlicher Sicht nichts erreicht habe, während meiner aktiven Schwingkarriere, jedoch die Verdienste, die ich als Funktionär für die Sportart geleistet habe, nun doch auch gesehen wurden.

 

Es heisst Sie seien schon immer ein ganz fleissiger im Training gewesen, doch die Körperpostur habe nun mal nicht zum ganz grossen Schwinger-Erfolg gereicht. Ist das allenfalls der Grund, wieso Sie sich auf eine andere Art für diesen Sport stark gemacht haben?


Ich konnte viermal um einen Kranz schwingen, habe aber leider immer verloren. Mein sportliches Highlight war auf jeden Fall die Teilnahme am Schwingfest in New Glarus 1981. Seither habe ich mich auch immer wieder in verschiedenen Vorstands- und OK-Posten engagiert. Ich war auch 19 Jahre lang vom ESV aus zuständig für das Schwinger-Archiv. Dies, weil mein Vorgänger, Hans-Ueli Eichenberger, mich direkt gefragt hat, ob ich das wolle. Er meinte, einer wie ich wisse so viel vom Schwingen, dass das genau der richtige Posten sei.

 

Wie stehen Sie denn zum Verband? Man hört ja immer wieder Kritik, dass dieser nicht mehr zeitgemäss sei.


Meiner Meinung nach gibt es schon Dinge, die man ändern könnte. Aber alles Neue ist auch nicht immer besser. Am Schluss zählt das Sportliche, Mann gegen Mann, Sieg oder Niederlage.

 

Sie sagen «Mann gegen Mann», haben aber selber auch zwei Töchter, die schwingen. Wie stehen Sie denn zum Frauenschwingen?


Ich bin klar für das Frauenschwingen, weil wir Männer auch als Veranstalter eines Schwingfestes auf die Frauen angewiesen sind. Darum sollen auch die Frauen den Schwing-sport ausüben dürfen. 

22.03.2018 :: Christian Frey
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