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Adrian Schenk als Neukranzer im Schlussgang
Adrian Schenk als Neukranzer im Schlussgang Schwingen:

Kein König, sondern ein zweifacher Eidgenosse gegen einen jungen, Unbekannten im Schlussgang. Der junge Unbekannte ist Adrian Schenk, 21 Jahre alt, gelernter Zimmermann aus Eggiwil. Nach dem Schlussgang konnte die Wochen-Zeitung dem Überraschungs-Schwinger des Emmentalischen noch ein paar Fragen stellen: 

Adrian Schenk, wir gratulieren herzlich zum ersten Kranz sowie zur Schlussgangteilnahme! Wie fühlen Sie sich?

Danke vielmal! Es ist sehr schön. Ich geniesse es und bin ein wenig stolz auf  meine heutige Leistung. Wer hätte das gedacht.

 

Schon dass Sie es bis in den Schlussgang geschafft haben, ist eine Sensation. Waren Sie nervös, als es gegen Niklaus Zenger losging?

Ich wusste, dass ich nichts zu verlieren habe. Ich konnte nur Gewinnen, darum bin ich gelassen in den Ring gegangen. Ich hatte gute Unterstützung von meinen Kollegen. Leider hat es dann doch nicht ganz gereicht, aber ich bin zufrieden.

 

Wenn Ihnen heute jemand gesagt hätte, dass Sie den ersten Kranz gewinnen und sogar bis in den Schlussgang komen werden, was hätten Sie da gedacht?

Dann hätte ich diese Person ausgelacht. Ich bin heute voll motiviert nach Heimenschwand gefahren und wollte einen guten Wettkampf zeigen. Es lief vom ersten Gang weg sehr gut. Aber dass es zum Schlussgang reichte, hätte ich nie gedacht.

Als der Gegner im fünften Gang bekannt war, was ging in Ihnen vor?

Michael Leuenberger kannte ich und wusste wie er schwingt. Ich ging voll motiviert in den Kampf und wusste wenn ich gewinne, habe ich den Kranz. Das ist mir auch gelungen. Dann wusste ich aber nocht nicht dass es für den Schlussgang reichen würde. Umso schöner war dann die Überraschung.

 

Wird heute Abend noch gefeiert?

Sicher schon, mein erster Kranz muss gefeiert werden, und das Fest wird sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Was sind Ihre nächsten Ziele?

Hoffentlich bleibe ich gesund und trage keine Verletzungen davon. Dann kann ich weiterhin meine gute Verfassung zeigen und beweisen, dass ich den Kranz verdient habe. Ich werde an den kommenden Festen mein
Bestes geben. 



18.05.2017 :: Christian Frey
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