Anmelden
90 Prozent Energie einsparen
Trubschachen:

Die Gemeinde hat die gesamte Strassenbeleuchtung auf LED umgestellt. Damit können 90 Prozent Energie gespart und Lichtverschmutzung vermindert werden.

Um eine gleichmässige und optimale Ausleuchtung zu erzielen, seien sämtliche 80 Kandelaber vorgängig auf eine Einheitshöhe angepasst worden, informiert der Gemeinderat Trubschachen. «So wird sichergestellt, dass der Lichteinfall optimal auf die Stras-se und weg von den Hausfassaden gerichtet wird.» Die Leuchten verfügten über eine intelligente Steuerung. Licht nach Bedarf, also nur dann, wenn jemand auf der Strasse ist, und nur so viel wie nötig, heisse das Rezept. Jede Lampe beziehungsweise jeder Strassenzug sei entsprechend programmiert worden und könne über den Computer angepasst und deren Funktionalität kontrolliert werden, steht in der Medienmitteilung. 

«Dank der 100-prozentigen Umstellung können 90 Prozent Energie und Lichtverschmutzung eingespart werden.» Am Beispiel der Trubstrasse habe seit dem Umbau im Frühjahr 2016 eine Einsparung von 91,5 Prozent nachgewiesen werden können, hält der Gemeinderat fest. Von einer ähnlich hohen Einsparung dürfe man nun im ganzen Gemeindegebiet ausgehen. 2015 hat der Kanton ebenfalls seine Leuchten entlang der Hauptstrasse umgerüstet. Mit der intelligenten Steuerung werde zudem erreicht, dass die Leuchten weniger warm würden. «Dadurch verlängert sich die Lebensdauer der LED-Leuchten zusätzlich.»

Hoffen auf Nachahmer

Auf einem kurzen Dorfrundgang konnten sich die interessierten Einwohnerinnen und Einwohner von der Beleuchtung überzeugen. Mit einem kleinen Apéro wurde der Meilenstein gefeiert. Heinz Schneider durfte als Leiter Kommunalbetriebe den Oscar für die beste Strassenbeleuchtung entgegennehmen. Der stellvertrende Leiter des Kantonalen Tiefbauamtes, Stephan Breuer, lobte die Gemeinde für ihren konsequenten Einsatz. Er war massgeblich daran beteiligt, die intelligente Steuerung voranzutreiben und bei den Kantonsstrassen umzusetzen. Er hoffe im Interesse der Umwelt und der Steuerzahler auf viele Nachahmer, sagte Breuer.



07.12.2017 :: pd.
Meistgelesene Artikel
Von Langnau nach Rüegsauschachen: Ein Metzgerwechsel im Jakob-Markt
Zollbrück: 22 Jahre führte Rudolf Lüthi von der «Hübeli-Metzg» in Langnau die...
Wohär chönnt äch dr Ortsname «Fälbe» cho? Villech vo...
Die Zahl der Menschen, die Informationen und Neuigkeiten dergestalt zurechtbiegen und...
Dr Heilig Oswaud isch nid grad e Heilige, wo me im erschte Momänt a ds Ämmitau...
Sollten Sie mich demnächst mit einem grossen Kinderwagen in einem Zug oder Bus antreffen, so...
Wochen-Zeitung
Brennerstrasse 7
3550 Langnau i. E.
Tel. 034 409 40 01
Fax 034 409 40 09
info@wochen-zeitung.ch
Redaktion: 034 409 40 05
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
07:30 - 12:00 Uhr
13:30 - 17:00 Uhr