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30 Jahre Napfmarathon
30 Jahre Napfmarathon Laufen:

 

Am Sonntag wird es in Trubschachen wieder nach Dul-x und Bouillon riechen, wenn gut 400 Läuferinnen und Läufer beim Schulhaus Hasenlehn auf ihren Start warten.


Die Verlegung des Start- und Zielgeländes ist eine der Errungenschaften der letzten fünf Jahre, seit Ueli Schneider das Napfmarathon-OK präsidiert. «Wir haben immer wieder mal Kleinigkeiten geändert, den grössten Fortschritt haben wir aber mit dem Sicherheitskonzept gemacht», erinnert sich Schneider an die Änderungen im Laufe der Jahre. Zum Glück habe es noch an keinem Marathon einen gravierenderen, medizinischen Vorfall gegeben. «Wer an den Napfmarathon kommt, ist vorbereitet und trainiert. Das ist nicht eine Strecke für Temporekorde, darum ist sie auch nicht homologisiert», erklärt Schneider. Vor allem in die Funkanlage haben sie investiert, damit man in jeden Graben Empfang habe, falls es doch einmal zu einem Notfall kommen würde. 

 

Anmeldeverhalten hat sich geändert

Dass es den Lauf im Napf nun aber schon 30 Jahre gibt, zeigt, dass eine Nachfrage vorhanden ist. Früher haben sich nur wenige Läufer, etwa 40-50 vorangemeldet, der ganze Rest, je nach Wetter kam dann per Nachmeldung. «Dann hatte man immer kurz vor dem Start noch einen Riesenansturm, das ist seit ein paar Jahren zum Glück einfacher geworden. Die meisten melden sich vorher online an», zeigt sich Schneider erleichtert. Die meisten seiner Vorgaben habe er erreicht, nur die nachhaltige Entwicklung der Läuferzahlen habe Schneider nicht steigern können, denn auf der Strecke hätte es locker Platz für die doppelte Menge an Läufern. «Wir haben verschiedene Möglichkeiten eruiert, auch zum Beispiel Kinderläufe. Da hätten wir aber dann ein Problem mit den Helfern», erläutert Schneider die Ideen des Vorstands an mehr Läufer zu kommen. Die meisten der 220 Helfer seien Eltern der Turnvereinkinder. Wenn diese nun ihre Kinder während des Laufs betreuen müssten, würden sie auf der Strecke fehlen». Auf vielen Posten sei nun bereits die dritte Generation am Zug, wo einst die Grosseltern mit der Hilfe begonnen haben, seien mittlerweile die Enkelkinder am Getränkeverteilen und Bananenaufschneiden. «Das ist im Oberemmental schon grossartig, wenn ein Helfer nicht kann, organisiert er selber einen Ersatz», so Ueli Schneider. 

 

Froh, dass die Nachfolge geregelt ist

Ueli Schneider war zuerst selber Läufer, dann jahrelang im Vorstand, schlussendlich fünf Jahre als Präsident für den Napfmarathon tätig. «Nun, nach der 30. Austragung ist es Zeit, neuen Leuten mit neuen Ideen Platz zu machen». Ueli Schneider war es Wichtig, die Kontinuität zu zeigen, indem er bereits in der Ausschreibung den neuen Vorstand sowie den neuen OK-Präsidenten, Martin Hofer, vorstellen konnte. Auch wenn Schneider nächstes Jahr nicht mehr im Vorstand sei, werde er sicher trotzdem, ob selber als Teilnehmer oder als Besucher an den Napfmarathon kommen.

11.10.2018 :: Olivia Portmann
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