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«Manufaktur stammt vom lateinischen ‹Manus› ab, der Hand»
«Manufaktur stammt vom lateinischen ‹Manus› ab, der Hand» Schüpbach: «Röthlisberger – Die Schreinermanufaktur», lautet der neue Name der Schreinerei aus Schüpbach, die ihr Erscheinungsbild erneuert hat. Die Emme spielt dabei eine wichtige Rolle.
Die Innenräume der neuen pädagogischen Hochschule in Zürich vermitteln ein Gefühl von Weite, grosse Fenster sorgen in dem modernen Gebäude für viel Licht. Durch die gezielte Verwendung des Werkstoffes Holz entsteht andererseits auch eine warme Atmosphäre, die Schule bietet Räume, in denen Menschen sich wohlfühlen. Realisiert wurden die Holzarbeiten in der Schule von einem Unternehmen aus dem oberen Emmental: der Schreinerei der Familie Röthlisberger. Die rund 100 Mitarbeiter zählende Firma aus Schüpbach ist bekannt dafür, dass sie vor komplexen Aufgaben nicht zurückschreckt. So zählt die Schreinerei auch das Grand Hotel Alpina in Gstaad, das «Westside» oder das Berner Bildungszentrum für Pflege zu ihren Kunden. Nun, nach einer rund zwei Jahre dauernden Vorbereitungsphase, haben die beiden Geschäftsführer, Adrian und Christoph Röthlisberger, ihrer Schreinerei ein neues und zukunftsweisendes Erscheinungsbild gegeben: Das Unternehmen firmiert seit dem 13. Januar unter dem Namen «Röthlisberger – Die Schreinermanufaktur».

Kunde in guten Händen
Adrian Röthlisberger erklärt, wie es zu dieser neuen, für eine Schreinerei ungewöhlichen Namenswahl kam: «Der Begriff Manufaktur leitet sich ab vom lateinischen Wort ‹Manus›, der Hand». Damit wird auf das hochwertige Holzhandwerk hingewiesen. Aber auch auf die Kunden, die diese Wertarbeit mit eigenen Händen fühlen und sich mit ihren Anliegen in guten Händen wissen können. Ferner steht der Begriff «Manufaktur» für die Spezialisierung im Unternehmen. Komplexe Aufgaben können nur erfolgreich bewältigt werden, wenn verschiedene Spezialisten im Team zusammenarbeiten.

Emme stiftet Identität

Während des Gesprächs herrscht in den Werkhallen und auf dem Gelände emsiges Treiben. Lastwagen liefern Rohstoffe an, Lieferwagen werden beladen und machen sich auf den Weg zum Einsatzort. Das Unternehmen, das in der ganzen Schweiz bekannt ist, hat Erfolg: Die Schreinermanufaktur konnte den Umsatz in den letzten neun Jahren fast verdoppeln und schuf in dieser Zeit 30 neue Arbeitsstellen. Beim Gang durch das Areal fällt sofort auf, dass alle Angestellten einheitliche Arbeitskleidung tragen. Auch das gehört zum neuen Erscheinungsbild, das alle Bereiche der Firma umfasst. Im Mittelpunkt steht dabei ein einprägsames Logo, das die Emme symbolisiert und in dem auch die Buchstaben des Flusses zu erkennen sind. «Unser Betrieb liegt direkt an der Emme. Damit die Firma noch unverwechselbarer wird, identifizieren wir unsere Schreinerei ganz bewusst mit diesem landesweit bekannten Fluss», erklärt Adrian Röthlisberger. Das viereckige Logo mit den Wellen soll in Zukunft auf allen Produkten der Firma wiederzufinden sein und so die «Emme-Qualität» der Schreinerei in alle Landesteile der Schweiz hinaustragen.
01.05.2014 :: Benjamin Stocker-Zaugg
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